Feiertage-Lexikon 2012
Ostersonntag
Ostersonntag ist der höchste christliche Feiertag. Er wird in allen christlichen Ländern der Welt gefeiert. Der Ostersonntag fällt auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Im Jahr 2012 fällt Ostern auf Sonntag, den 8. April 2012.
Ist der Ostersonntag 2012 ein gesetzlicher Feiertag?*
Da der Ostersonntag ein Sonntag ist, ist er in den meisten Ländern kein expliziter gesetzlicher Feiertag. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Sonntage den Feiertagen beispielsweise gleichgestellt.
Wann ist Ostern im Jahr 2012?*
Der Ostersonntag richtet sich nach dem Mondkalender und fällt auf den Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Der Frühlingsanfang wird für diese Berechnung auf den 21. März gesetzt, so dass der frühstmögliche Termin für den Ostersonntag der 22. März und der spätestmögliche Termin der 25. April ist. Die Termine für die Jahre 2012, 2013 und 2014 sind:
- Ostersonntag 2012: 8. April 2012
- Ostersonntag 2013: 31. März 2013
- Ostersonntag 2014: 20. April 2014
Was wird am Ostersonntag gefeiert?
Am Ostersonntag feiern Christen in aller Welt die Auferstehung Jesu Christi vom Tod. Nach dem Neuen Testament der Bibel wurde das Grab Jesus von Nazaret am Morgen des Ostersonntag leer aufgefunden, kurz darauf erscheint er den Frauen am Grab. Diese Auferstehung nach Jesus Tod am Kreuz, seine Überwindung des Todes, ist der zentrale Inhalt des christlichen Glaubens.
Demnach kehrte Jesus nach seiner Auferstehung erst an Christi Himmelfahrt in den Himmel zurück.
Welche Bräuche gibt es am Ostersonntag?
Der Ostersonntag wird in der christlichen Kirche mit einem großen Gottesdienst gefeiert. Oft findet dieser in der Osternacht, der Nacht vom Karsamstag auf Ostersonntag, statt oder als festlicher Gottesdienst am Morgen des Ostersonntags. Ein wesentliches Element dieser heiligen Messen ist die Weihung von Speisen, meist Brot, Salz, geräucherter Schinken und Eier.
Ein beliebter Brauch ist auch ein gemeinsames Osterfrühstück, bei dem erstmals nach der Fastenzeit auf nichts mehr verzichtet werden muss. Ebenso üppig wie das Osterfrühstück fällt meist auch das Festessen aus. Beliebte Gerichte sind vor allem Lamm oder Hase, aber auch Gans oder Ente.
Natürlich dürfen an Ostern auch Osterhase und Ostereier nicht fehlen. Der Brauch der gefärbten Ostereier kam wohl aus Armenien über Russland zu uns. Das Ei gilt als Symbol für die Auferstehung und wird auch in anderen Religionen verwendet. Der Osterhase war in Deutschland bereits im 17. Jahrhundert bekannt, die genaue Herkunft ist ungeklärt. Im 20. Jahrhundert begann sein Siegeszug um die ganze Welt.
In vielen Ländern werden die Osterfeierlichkeiten durch einen weiteren Feiertag, den Ostermontag, verlängert.
*) Alle Angaben ohne Gewähr. Siehe auch Haftungsausschluss.